Archiv für Mai 2013

Vorschau auf b1gMailServer 2.7

Dienstag, 14. Mai 2013

Wir arbeiten gerade an einem neuen b1gMailServer-Release, Version 2.7. Hier gibt’s einen Überblick über einige Neuerungen.

SPF-Support

SPF-Einstellungen

SPF-Einstellungen


b1gMailServer 2.7 unterstützt das Sender Policy Framework (SPF) um das Fälschen von Absendern zu erschweren. Ausgehend vom Test-Ergebnis können Aktionen durchgeführt werden. Bei erfolgreichem Test kann die Mail z.B. ohne Greylisting direkt angenommen werden. Bei fehlgeschlagenem Test kann die Mail auf Wunsch abgelehnt werden. Außerdem kann der Received-SPF-Header mit dem Testergebnis in die Mail eingefügt werden.

Web-Login-Erfordernis

Web-Login-Gruppeneinstellungen

Web-Login-Gruppeneinstellungen


In den Gruppeneinstellungen lässt sich nun festlegen, ob der POP3-/IMAP-/SMTP-Login erfordert, dass der Benutzer sich vorher einmalig ins Web-Interface eingeloggt hat. Man kann auch einstellen, dass zum POP3-/IMAP-/SMTP-Login der letzte Web-Login nicht länger als eine definierbare Anzahl an Tagen her sein darf.

Zugangsdaten und POP3-Ordner-Einstellungen

POP3-Ordner-Einstellungen im Adminbereich

POP3-Ordner-Einstellungen im Adminbereich


Der Administrator kann nun auswählen, welche Ordner beim POP3-Abruf berücksichtigt werden sollen. Er kann dem Benutzer auch erlauben, diese Entscheidung selbst zu treffen.

Benutzer-Seite des b1gMailServer

Benutzer-Seite des b1gMailServer


Die Auswahl kann der Benutzer dann im Benutzer-Bereich treffen. Dort werden dann auch die Zugangsdaten zu den Diensten angezeigt.

Zugangsdaten-Einstellung

Zugangsdaten-Einstellung


Die Anzeige der Zugangsdaten im Benutzerbereich kann der Administrator separat aktivieren/deaktivieren und Einfluss auf Servernamen und Ports nehmen. Im Benutzerbereich werden natürlich nur die Daten der Dienste angezeigt, die dem Benutzer in den Gruppeneinstellungen erlaubt sind.

Neu entwickelter Warteschleifen-Dienst

Warteschleifen-Einstellungen

Warteschleifen-Einstellungen


Der Warteschleifen-Dienst wurde komplett neu entwickelt und nutzt zum Parallelverarbeiten nun ein Threading-Konzept statt mehrer Prozesse. Die Synchronisierung zwischen den Arbeitsprozessen ist so deutlich performanter. Die Anzahl der Threads kann nun in einer Unter- und Obergrenze eingestellt werden. Der Dienst skaliert dann die Thread-Anzahl je nach aktueller Arbeitsbelastung innerhalb dieser Grenzen automatisch; die aktuelle Anzahl an Threads ist einsehbar.
Zum Monitoring der Warteschleife auf neue E-Mails wird unter Linux nun inotify statt Polling verwendet, wodurch sich die Latenz bis zur Bearbeitung der Queue nach einer Neu-Einlieferung reduziert und die I/O-Last gesenkt wird.

Eigene Header

Eigene Header


Für ein- und ausgehende Mails kann der Administrator nun auf Wunsch eigene Header hinterlegen, die automatisch in die entsprechenden Mails eingefügt werden.

Warteschleifen-Filter

Warteschleifen-Filter


In der Warteschleifen-Liste kann man nun detaillierter Filtern. Neu hinzugekommen sind die Filterung nach Einstellzeit und eine Suchfunktion. Weiterhin kann man Mails, die sich in der Warteschleife befinden nun auch per Klick herunterladen.

Queue-Eintrag anzeigen

Queue-Eintrag anzeigen


Beim Anzeigen eines Warteschleifen-Eintrags sind nun auch die Header der E-Mail einsehbar (nach einem Klick auf einen „Anzeigen“-Button, auf dem Bild nicht zu sehen, da bereits geklickt). Außerdem kann man, falls die E-Mail per b1gMail-Web-Interface eingeliefert wurde, den zugehörigen b1gMail-User sehen (auf dem Bild leider nicht sichtbar wegen eines kleinen Fehlers, der mittlerweile behoben wurde).
Man kann außerdem alle Warteschleifen-Einträge, die eine bestimmte Eigenschaft mit dem aktuellen Eintrag teilen, automatisch löschen lassen. So kann man z.B. alle Einträge löschen, die den gleichen Absender oder Empfänger wie der aktuelle Eintrag haben.